Colors Against Hate

Die Schönheit der Vielfalt respektieren

Colors Against Hate ist ein Kunstprojekt, das leuchtende und kraftvolle Farben nutzt und diese in positive Kraft verwandelt, das Mitgefühl vermittelt – so Kinderleben auf der ganzen Welt rettet und nebenbei die Welt verändert.

Was ist Ihre Lieblingsfarbe?

Rot, blau, gelb, lila, grün, orange, braun, weiß, schwarz?

Stellen Sie sich vor, Sie vereinen Ihre Lieblingsfarbe und drei weitere Farben zu einem wunderschönen bunten Mosaik – Was sehen sie?

Für mich stellt das Ergebnis eine Metapher dar. Eine Metapher für Vielfalt und nebenbei auch die Möglichkeit, die Welt zu einem schöneren und besseren Ort für uns alle zu machen.

Der überraschende Anruf

Was als ein simples und verrücktes Wochenendprojekt begann, das das Studium verschiedener zufälliger Farbkombinationen beinhalten sollte, wurde schnell zu einer für mich erleuchtenden Erfahrung. Durch eine Verkettung von Ereignissen, wurden mir die Augen für eine Botschaft geöffnet, die wir heute brauchen.

Folgendes ist passiert…

Ich weiß jetzt warum.

Als ich mich zum ersten Mal dazu berufen fühlte, bildender Künstler zu werden, wusste ich sofort, dass es das richtige für mich ist. Aber erklären konnte ich es nicht.

Meine kreative Reise begann damit, dass ich 292 Kunstwerke an 292 Tagen erschuf. Da kurz darauf mein Blinddarm platzte, endete meine kreative Ader abrupt

Die Würfel

Wie du dir vorstellen kannst, es ist sehr anstrengend, jeden Tag ein neues und anderes Kunstwerk zu erschaffen. Da ich mich daher oft festgefahren fühlte, kehrte ich zu einem meiner immer wiederkehrenden Motive zurück: dem einfachen Würfel.

Wenn ich dann wieder einen neuen Würfel angefertigt habe, hatte ich oft das Gefühl, es mir zu leicht zu machen. Diese Gedanken verwandelten sich nach einiger Zeit in die Sorgen, dass ich in meiner Zukunft als Künstler nur noch mehr Würfel erschaffen würde.

Die drei Musen

Über drei Tage hinweg erhielt ich auf eine etwas mystisch synchronisierte Art und Weise drei kreative Anregungen von drei visionären Frauen:

1. Jessica Moritz, eine anerkannte französisch-israelische Künstlerin, die die unendliche Reise des Lichts, der Farben, der Geometrie, der Schwerkraft, der Logik und der Nachhaltigkeit erforscht, schickte mir einen unterstützenden Kommentar:

“Wir spielen beide mit Farbe.”

2. Als ich den Film „See the World with New Eyes“ über Schwester Corita Kent, die Pop-Art-Nonne und Sozialaktivistin der 1960er Jahre, sah:

war ich beeindruckt von den Erzählungen einer ehemaligen Schülerin Kent‘s. Diese war ganz hin und weg von der scheinbar unmöglichen Aufgabe, 100 Zeichnungen in zwei Tagen anzufertigen.

3. Als ich einem Interview mit Julia Cameron: Autorin, Künstlerin, Dichterin, Dramatikerin, Romanautorin, Filmemacherin, Komponistin und Journalistin, zuhörte, fühlte ich eine tiefe Wärme in meinem Herzen, als sie beschrieb:

Wie sie ihren Kampf mit dem Perfektionismus besiegte, indem sie dem höheren schöpferischen Geist versprach, dass sie so viele Werke wie möglich abliefern würde, solange er sich um die Qualität ihres Schreibens kümmert.

Die Herausforderung

Ich glaube nicht an Zufälle, also fühlte ich mich irgendwie bewegt von diesen kreativen Hinweisen, als ich am Freitag nach der Arbeit nach Hause fuhr, und dachte mir:

Es wäre eine gute Wochenend-Challenge für meine liebende Frau Kiki und mich zu sehen, ob wir über das Wochenende zusammen 100+ bunte Würfelbilder machen könnten.

Der Plan

Gemeinsam wollten wir es also schaffen, 108 Würfel auf 18 Blättern Papier, auf denen jeweils 6 vorgedruckte Würfelumrisse abgedruckt sind, mit einer großen Schachtel Filzstifte auszumalen. Diese hatte ich vorher noch nie benutzt, wofür mich mein schlechtes Gewissen schon länger strafte.

Wenn wir pünktlich fertig werden wollten, sollten wir keine Zeit damit verschwenden, uns zu überlegen, welche Farben wir verwenden. Also nahmen wir uns vor, nicht zu planen.

Es sollte ein kreatives Experiment mit rein zufälligen Farbkombinationen werden.

Der “Aha!”-Moment

An diesem Wochenende machten wir nur Pausen, um zu essen, einkaufen zu gehen und frische Luft zu schnappen. Ansonsten wählten wir blind hintereinander vier zufällige Marker für jeden Würfel und färbten einen Würfel nach dem anderen farblich ein…

Würfel Nr.30: Königsblau, Fossil-Grau, Jade-Grün, Rubin-Rot

Würfel Nr. 59: Limonengrün, Rot-Rosa, Indigo-Blau, Silber-Grau

Würfel Nr.78: Buttergelb, Latte-Braun, Karotten-Orange, Marine-Blau

Und dann, ohne Vorwarnung, passierte es…

Würfel Nr. 81: Kadettblau, Pflaumenviolett, Jägergrün, Maulbeerpurpu

Schneller als ein Augenzwinkern:

Nachdem ich Würfel Nr. 81 fertigstellt und ausgemalt hatte, dachte ich: “Das ist aber ein hässlicher Würfel!“

Kurz nach diesem Gedanken erfasste mich eine Welle des Mitgefühls, des Bewusstseins, der Einsicht und der Inspiration:

Ich erkannte, dass, obwohl ich persönlich diesen Würfel als hässlich und unästhetisch empfinde, jemand auf der Welt existieren wird, welcher glaubt, dass genau dieser Würfel Nr. 81 der schönste von allen ist.

Und mir wurde klar, dass dieses Projekt viel mehr als nur ein Experiment zum Ausmalen von Würfeln ist.

Es steht für eine Metapher der Kunst für Vielfalt und ein Aufruf zu mehr Toleranz und Mitgefühl in der Welt.

Und ich wusste, dass es jetzt meine Aufgabe ist, diese Geschichte und dieses Projekt mit Ihnen und der Welt zu teilen.

Die Metapher

Jeder Würfel sieht unterschiedlich und einzigartig aus. Die füllende Farbe manchmal innerhalb der Linien bleibend, manchmal nicht. Diese schnell eingefärbten 108 Würfel sind ein anschauliches Symbol für unsere individuelle Einzigartigkeit und die großartige Vielfalt der Welt.

Wie die Würfel werden wir nicht immer von allen geschätzt, gemocht oder verstanden, aber wir sind jemandes Liebling.

Wir sind die Würfel – bunte, facettenreiche, unendlich einzigartige Wesen – wir sind alle vollkommen unvollkommen.

Die dringend benötigte Botschaft

Meinungsverschiedenheiten zwischen und mit Freunden, Familie, Nachbarn, Kollegen und Fremden über Politik, ethnische Zugehörigkeit, Nationalismus, Religion und Wissenschaft, sind viel zu oft Gründe für Diskussionen, Streit oder Zerwürfnisse.

Wir alle haben Vorurteile und Vorlieben, aber wir haben nicht immer Recht.

Negativitäten wie Cancel Culture, Zensur und Hass führen selten zu etwas Gutem. Stattdessen machen uns genau diese negativen Gedanken, Wahrnehmungen und Handlungen blind und hindern uns daran, glücklich zu sein.

Anstatt uns also auf das zu konzentrieren, was uns nicht gefällt, sollten wir uns selbst einen Gefallen tun und unser Bestes tun, um die Welt so vorteilsfrei wie möglich zu betrachten und zu gestalten.

Die Moral von der Geschichte

Ich habe das alles nicht kommen sehen, aber dieses einfache, verrückte Wochenendprojekt hat mir dabei geholfen, die Welt mit offeneren Augen zu sehen.

Ich weiß jetzt, dass ich, wenn ich Dinge als schlecht, falsch oder hässlich bezeichne, mich nur daran hindere, die Schönheit der Wahrheiten anderer Menschen zu sehen.

Ich wünsche mir, dass diese farbenfrohe Geschichte auch Sie daran erinnern und auffordern wird, mehr Mitgefühl, Toleranz und Respekt für die Schönheit der Vielfalt zu zeigen.

Hier entdecken Sie wie sie helfen können…

Wenn Sie nur einmal im Monat spenden, denken Sie bitte daran, dass sie mich dabei unterstützen können, das Leben von Kindern auf der ganzen Welt zu retten.

Save the Children ist eine globale Wohltätigkeitsorganisation, die auf Notstände reagiert, innovative Entwicklungsprogramme leitet und sicherstellt, dass die Stimmen der Kinder gehört werden, um eine bessere Zukunft für und mit Kindern zu schaffen.

Bitte seien Sie unter den ersten Personen, die mir helfen, Colors Against Hate zu einer internationalen Erfolgsgeschichte des Artivismus zu machen: denn wir alle können helfen!

Ich danke Ihnen für Ihre Großzügigkeit!

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